Brenvalo
Bilderwand
Die Werkstatt
Startseite / Ratgeber / Was kostet die Planung einer Bilderwand?
Brenvalo Bilderwand

Was kostet die Planung einer Bilderwand?

So kalkulieren Sie den Preis für eine Bilderwandplanung.

Zwei Entwürfe werden von Hand gezeichnet

Eine Kundin oder ein Kunde wünscht zwei Vorschläge für die Wand über dem Esstisch und einen Plan, mit dem sich die ausgewählten Rahmen platzieren lassen. Bevor Sie einen Preis festlegen, beschreiben Sie das konkrete Ergebnis der Arbeit. Diese Beschreibung hilft Ihnen einzuschätzen, ob ein nachträglich hinzugefügtes Bild eine kleine Korrektur oder einen neuen Vorschlag erfordert. Sie erinnert außerdem an Arbeitszeit zwischen den sichtbaren Liefergegenständen.

Den Umfang des Pakets konkret beschreiben

In unserem Rechenbeispiel umfasst das Paket ein kurzes Gespräch, die Prüfung der gelieferten Maße, zwei Skizzen mit demselben Rahmenbestand, eine gemeinsame Korrekturrunde und einen endgültigen Plan. Die Kundschaft liefert die Rahmenmaße und kontrolliert sie nach der ersten Skizze. Ein kurzer Besuch ist eingerechnet. Legen Sie auch fest, ob die Fahrtkosten zum Paketpreis gehören und wie mit Maßen umgemaln wird, die bei der Übergabe noch fehlen.

Formulieren Sie eine konkrete Regel für Änderungen. Die Kundschaft kann beispielsweise ihre gesammelten Anmerkungen zu beiden Skizzen auf einmal senden und einen Entwurf zur Weiterbearbeitung auswählen. Auf dieser Grundlage erstellen Sie den vereinbarten Plan. Kommen nach der Auswahl vier neue Rahmen hinzu, haben Sie eine Grundlage für eine neue Vereinbarung über Zeit und Preis. Verwenden Sie im Angebot und in der E-Mail mit den Skizzen dieselben Begriffe.

Zuerst einen einzelnen Auftrag berechnen

Für dieses Rechenbeispiel setzen wir das Paket mit 2.400 € an. Die direkten Ausgaben betragen 600 €, unter anderem für Muster, Ausdrucke und die vereinbarte Fahrt. Somit bleiben pro Auftrag 1.800 €, um monatliche Kosten und Ihre Arbeitszeit zu decken. Alle Beträge verstehen sich ohne Umsatzsteuer. Es handelt sich um frei gewählte Rechenwerte in Euro. Sie sind keine Marktpreisangaben und treffen keine Aussage darüber, was Kundinnen und Kunden für Ihre Leistung bezahlen werden.

Planen Sie anschließend eine Stunde für das Lesen der Aufgabenbeschreibung und die Maßkontrolle, zwei Stunden für die Skizzen, eine Stunde für Änderungen und Fertigstellung sowie eine Stunde für die Fahrt. Das ergibt fünf Stunden. Erfassen Sie bei einem tatsächlichen Probeauftrag auch die kurzen Tätigkeiten dazwischen. Die richtige Datei zu suchen, einen Plan zu erläutern oder dieselbe aktualisierte Rahmenbreite in beiden Entwürfen zu kontrollieren benötigt ebenfalls Zeit.

Den gesamten Monat betrachten

Bei vier solchen Aufträgen beträgt der Umsatz 9.600 €. Die direkten Kosten summieren sich auf 2.400 €, die monatlichen Fixkosten setzen wir mit 2.000 € an. Nach diesen Ausgaben bleiben 5.200 €. Die vier Aufträge haben 20 Arbeitsstunden benötigt. Auf diese Stunden verteilt ergeben sich 260 € pro Stunde. Dieser Wert gehört zu unserem Rechenbeispiel und berücksichtigt noch keine persönliche Besteuerung.

Wenn Sie Ihre eigene Zeit mit 300 € pro Stunde bewerten möchten, entsprechen die 20 Stunden rechnerisch 6.000 €. Nach dieser Bewertung entsteht ein Verlust von 800 €. Jeder Auftrag trägt noch 300 € zu den Fixkosten bei, sobald seine fünf Stunden zum gewünschten Satz berücksichtigt wurden. Sechs Aufträge ergeben nur 1.800 € für die Fixkosten. Sieben ergeben 2.100 €, benötigen aber 35 verfügbare Arbeitsstunden.

Eine zusätzliche Änderung sichtbar machen

Nehmen wir an, alle vier Kunden wünschen eine weitere Änderung, die Sie kostenlos ausführen. Jede Änderung dauert eine Stunde. Vor der Bewertung Ihrer Zeit bleiben weiterhin 5.200 €, aber Sie haben nun 24 Stunden gearbeitet. Der verfügbare Betrag pro Arbeitsstunde sinkt auf ungefähr 216,67 €. Mit Ihrem gewünschten Stundensatz gerechnet liegt das Monatsergebnis jetzt bei minus 2.000 €. Sie können den gesamten Unterschied nachvollziehen, indem Sie nur das Feld für die Korrekturzeit verändern.

In dieser Variantee wird der gesamte Beitrag von 1.800 € pro Auftrag für die sechs Arbeitsstunden aufgebraucht. Ein zusätzlicher Auftrag bringt damit keinen Beitrag mehr zu den festen 2.000 € Kosten. Weitere Buchungen wiederholen dieselbe Rechnung. Prüfen Sie eine engere Leistungsbeschreibung, eine gesonderte Vergütung der zusätzlichen Änderung oder einen anderen Ablauf für das Einholen und Freigeben der Maße. Verändern Sie jeweils nur einen Punkt, damit seine Wirkung sichtbar bleibt.

Die Rechnung mit dem Kalender abgleichen

Markieren Sie die Stunden, die Sie in einem gewöhnlichen Monat tatsächlich für diese Leistung einsetzen können. Ziehen Sie vorher Zeit für Tätigkeiten ohne konkreten Kundenauftrag ab, sofern diese noch nicht in Ihren Werten enthalten ist. Mit 30 verfügbaren Stunden schaffen Sie sechs Pakete zu jeweils fünf Stunden. Die zuvor berechnete Schwelle von sieben Aufträgen liegt damit außerhalb Ihrer aktuellen zeitlichen Kapazität.

Nehmen Sie Ihre Notizen aus einem Probeauftrag und schreiben Sie eine erste Angebotsfassung. Gehen Sie jede Aussage mit geöffnetem Rechner durch. Wo ist die Fahrt berücksichtigt? Welches Feld ändert sich, wenn eine weitere Skizze gewünscht wird? Wie viel Zeit haben Sie für die Erläuterung des Plans bei der Übergabe angesetzt? Bewahren Sie gemessene Arbeitszeiten getrennt von Ihren ersten Schätzungen auf. Für das nächste Angebot stehen Ihnen dann konkrete Erfahrungswerte zur Verfügung.

Wenn die Kundschaft einen Teil der Arbeit übernehmen möchte, vereinbaren Sie auch, in welcher Form Sie das Ergebnis erhalten. Eine vollständige Rahmenliste mit bekannten Außenmaßen kann Zeit sparen. Eine Sammlung von Bildern ohne Maße erfordert häufig ein weiteres Gespräch, obwohl die im Angebot genannte Skizzenleistung gleich aussieht.

Rechenbeispiel für einen digitalen Entwurf öffnen