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Wand, Sofa und Rahmen ausmessen

Eine Anleitung zum Ausmessen von Wand, Sofa und Rahmen.

Ausmessen der Wand neben einem Schalter

Beginnen Sie am Boden mit einem Maßband, einem Bleistift und einem Blatt Papier. Zeichnen Sie die Wand so, wie Sie sie von der gegenüberliegenden Seite des Sofas sehen. Kennzeichnen Sie die untere linke Ecke deutlich. Sie wird Ihr Nullpunkt. Wenn sich alle Maße auf dieselbe Ecke beziehen, finden Sie sie auch später wieder, wenn Sie mit dem ausgedruckten Plan vor der Wand stehen.

Den verwendeten Wandbereich abgrenzen

In unserem Beispiel liegen zwischen der linken Ecke und der Türzarge 300 cm. Vom Boden bis zur Decke sind es 240 cm. Schreiben Sie beide Maße an die Ränder Ihrer Zeichnung. Wenn Sie nur einen kleineren Teil der Wand verwenden, notieren Sie auch, wo dieser Abschnitt beginnt. Eine Zeichnung mit 180 cm Breite hilft wenig, wenn später niemand mehr weiß, an welcher Stelle der großen Wand dieser Abschnitt lag.

Die Fußleiste reicht 9 cm über den Boden. Zeichnen Sie sie als niedrige belegte Fläche ein. Messen Sie anschließend vom Boden bis zur Unterkante des Lichtschalters und von der linken Ecke bis zu seiner linken Seite. Hier sitzt der Schalter 262 cm von links und 108 cm über dem Boden. Seine Abdeckung misst 8 × 8 cm. Schreiben Sie die vier Werte neben ein kleines Rechteck. Prüfen Sie an der Wand, ob Ihre Hand neben dem Schalter noch zusätzlichen Platz benötigt.

Das Möbel vom selben Nullpunkt aus vermessen

Die linke Seite des Sofas steht 40 cm von der linken Wandecke entfernt. Das Sofa ist 220 cm breit, die Oberkante seiner Rückenlehne liegt 78 cm über dem Boden. In Ihrer Skizze reicht es deshalb von 40 bis 260 cm. Verwenden Sie den äußersten Umriss, der im Alltag tatsächlich Platz beansprucht. Wenn eine Kopfstütze gewöhnlich ausgeklappt ist, messen Sie sie in genau dieser Stellung.

Die Mitte des Möbels liegt bei 150 cm. Kennzeichnen Sie sie mit einem kurzen Strich. Sie ist eine mögliche Achse für die Bilder. In diesem Beispiel stimmt sie mit der Wandmitte überein, weil das Sofa zu beiden Seiten gleich viel Abstand hat. In einem Raum mit Beistelltisch oder versetzter Tür können die beiden Mittellinien weit auseinanderliegen. Beschriften Sie jede Linie, damit Sie beide Möglichkeiten vergleichen können.

Rahmen in ihrer vorgesehenen Ausrichtung messen

Legen Sie den ersten Rahmen mit der Vorderseite nach oben auf eine weiche Unterlage. Schreiben Sie A auf einen losen Zettel daneben. Messen Sie von der äußersten Profilkante zur gegenüberliegenden Kante, zuerst waagerecht und dann senkrecht. Fahren Sie mit B und C fort. In unserem Bestand misst A 40 × 50 cm, B 31,8 × 41,8 cm und C 40 × 50 cm. Die Bezeichnung „Poster 30 × 40“ verrät uns nicht, wie viel Platz Rahmen B an der Wand beansprucht.

Ergänzen Sie bei jedem Buchstaben ein kurzes Erkennungsmerkmal, etwa blaue Fläche, kleine Linienzeichnung oder roter Druck. Zwei Rahmen können dieselben Außenmaße und unterschiedliche Beschläge haben. Wer den Plan später liest, muss den Buchstaben dem richtigen Gegenstand zuordnen können. Das gilt auch, wenn Sie B nach dem ersten Versuch hochkant stellen.

Den ersten Vorschlag berechenbar machen

Bei einem gewünschten Abstand von 8 cm zwischen den Nachbarn wird die Reihe 127,8 cm breit. Addieren Sie die drei Außenbreiten und zwei Zwischenräume. Wenn die Mitte auf der Sofamitte liegen soll, beginnt A bei 86,1 cm. B beginnt bei 134,1 cm und C bei 173,9 cm. Markieren Sie die linke Kante jedes Rahmens mit einem kurzen Bleistiftstrich.

Probieren Sie eine gemeinsame Unterkante 100 cm über dem Boden. So bleiben zwischen Sofarücken und Rahmenunterkante 22 cm frei. A und C reichen bis 150 cm, B endet bei 141,8 cm. Betrachten Sie den Unterschied von 8,2 cm. Wenn Sie lieber die Oberkanten ausrichten möchten, können Sie B um genau diesen Betrag anheben und die anderen Rahmen in der Zeichnung stehen lassen.

Den Aufhängepunkt erst nach dem Beschlag messen

Eine Rahmenecke können Sie markieren, sobald Größe und Position bekannt sind. Für einen Haken brauchen Sie weitere Angaben. Drehen Sie den Rahmen vorsichtig um und merken Sie sich, welche Kante links liegt, wenn das Bild mit der Vorderseite nach außen hängt. Messen Sie von dieser Kante bis zur Aufhängung und von der Oberkante bis zu der Stelle, an der der Beschlag tatsächlich aufliegt.

Bei einer Schnur sollte der Plan zunächst nur den Umriss zeigen. Erst wenn der tatsächliche Aufhängepunkt unter der beim Hängen entstehenden Spannung bekannt ist, tragen Sie ihn ein. Bei zwei Beschlägen messen Sie beide Seiten einzeln. Schreiben Sie die Werte direkt neben den Buchstaben, während der Rahmen vor Ihnen liegt. Schon wenige Millimeter Unterschied gehen verloren, wenn zwei ungefähre Maße durch eine angenommene Symmetrie ersetzt werden.

Die Wand abschließend kontrollieren

Lesen Sie Ihre Liste laut vor und verfolgen Sie jede Kante mit dem Maßband. Finden Sie Nullpunkt, Sofarücken und alle drei linken Rahmenkanten, ohne sich auf Ihre Erinnerung zu verlassen? Übertragen Sie die Maße anschließend in die Werkstatt. Speichern Sie die erste Anordnung als Variantee A und testen Sie die gemeinsame Oberkante in Variantee B. Vergleichen Sie beide erst dann, wenn beide Zeichnungen Ihren eigenen Rahmenbestand verwenden.

Bewahren Sie die erste Papierskizze zusammen mit den Maßnotizen auf. Wenn ein Feld später unplausibel erscheint, können Sie den Wert bis zur ursprünglichen Messung zurückverfolgen und genau diese Stelle an der Wand erneut prüfen.

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